Plattfüße und Senkfüße: Erkennen und Handeln

Plattfüße gehören zu den häufigsten Fußproblemen in Deutschland – und längst nicht jeder leidet darunter. Doch sobald ein abgesenktes Fußgewölbe Schmerzen oder Müdigkeit verursacht, lohnt es sich, etwas dagegen zu unternehmen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie es erkennen und was wirklich hilft.

Was genau sind Plattfüße?

Bei Plattfüßen ist das natürliche Gewölbe an der Innenseite Ihres Fußes niedriger als normal, oder es senkt sich ab, sobald Sie Gewicht darauf legen. Manchmal ist das angeboren und lebenslang beschwerdefrei; in anderen Fällen entsteht es später, zum Beispiel durch Überlastung, Übergewicht oder geschwächte Fußmuskeln. Erst wenn die Fußstellung sich auf Knöchel, Knie oder Rücken auswirkt, entstehen Beschwerden.

Wie erkennt man ein abgesenktes Fußgewölbe?

Häufige Anzeichen

  • Müde oder schmerzende Füße nach einem Tag Stehen oder Gehen
  • Schmerzen an der Innenseite des Fußes oder Knöchels
  • Schneller Verschleiß an der Innenkante Ihrer Schuhsohlen
  • Knie- oder Rückenbeschwerden ohne klare andere Ursache
  • Das Gefühl, dass Ihre Füße nach innen „rollen“ (Überpronation)

ℹ️ Zweifeln Sie an Ihrer Fußstellung?

Ein einfacher Test: Treten Sie mit nassen Füßen auf eine trockene Fliese. Sehen Sie einen nahezu vollständigen Fußabdruck ohne Aussparung an der Innenseite, deutet das auf ein niedriges Fußgewölbe hin. Bei anhaltenden Schmerzen ist eine Ganganalyse bei einem Podologen der nächste Schritt.

Was sind die Ursachen?

  • Angeborene Veranlagung — oft schon von Kindesbeinen an
  • Geschwächte Fuß- und Wadenmuskulatur durch wenig Bewegungsvariation
  • Langes Stehen auf harten Böden
  • Übergewicht, das zusätzlichen Druck auf das Gewölbe ausübt
  • Alterung — Sehnen und Bänder werden weniger elastisch
  • Frühere Verletzungen an Fuß oder Knöchel

Was können Sie dagegen tun?

Stärken Sie Ihre Füße

Barfußübungen, Zehenkrallen und Zehenstand trainieren die Muskeln, die Ihr Fußgewölbe stützen. Ein paar Minuten pro Tag machen auf Dauer einen Unterschied – besonders in Kombination mit guter Unterstützung tagsüber.

Unterstützung mit einer Einlegesohle

Eine Einlegesohle mit gezielter Fußgewölbestütze fängt das absinkende Gewölbe auf und verteilt den Druck gleichmäßiger auf Ihren Fuß. Das entlastet die überlasteten Strukturen und reduziert die Auswirkungen auf Knöchel, Knie und Rücken. Die ErgoSole von Bracefox ist um eine feste Fußgewölbestütze mit komfortabler Dämpfung herum aufgebaut – ein logischer erster Schritt bei leichten bis mittelschweren Beschwerden.

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Häufig gestellte Fragen zu Plattfüßen

Kann man Plattfüße als Erwachsener noch korrigieren?

Die Knochenstruktur ändert sich meist nicht mehr, aber man kann die Beschwerden oft erheblich lindern, indem man das Fußgewölbe unterstützt und die Fußmuskulatur trainiert. Ziel ist es, sich bequem und schmerzfrei zu bewegen, nicht unbedingt ein „perfektes“ Fußgewölbe zu haben.

Brauche ich eine spezielle Maß-Einlage?

Nicht immer. Bei leichten bis mittelschweren Beschwerden reicht oft eine gute Konfektions-Einlegesohle mit Fußgewölbestütze aus. Bei schwerwiegenden Fehlstellungen oder medizinischen Beschwerden kann ein Podologe eine persönliche Einlage anpassen.

Darf ich mit Plattfüßen joggen?

Ja, solange Sie es langsam angehen und Ihre Füße gut unterstützen. Eine Einlage, die die Überpronation hemmt, hilft Verletzungen vorzubeugen. Wenn Sie anhaltende Schmerzen verspüren, reduzieren Sie das Training und lassen Sie es beurteilen.

Wie lange dauert es, bis ich eine Verbesserung durch eine Einlegesohle bemerke?

Viele Menschen bemerken innerhalb von 1–2 Wochen mehr Komfort. Geben Sie Ihren Füßen jedoch etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen: Beginnen Sie die ersten Tage langsam mit dem Tragen.

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